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Atelier Aktuell

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Angelika Beuler, November Walk By The Lake, Ingolstadt 2019

Folded Canvas, 63×140 cm/ 24×55 inch, April 2020

I reduced my art supplies and personal stuff in a tremendous way over the past years. Recently, I gave up a studio & showroom in Ingolstadt, now working in a more concentrated way in my small home-studio situation. I had just moved all my artwork and supplies, when the corona pandemic made it necessary to stay home. Right away I got started with the next step I had planned for: looking at unfinished canvases and reworking them, letting go of unfinished matters, becoming decisive about what is lingering.

I started to look at a series of 6 canvases size 80×100 cm left over from another project. I took the canvas off the frame and folded them down in different ways. This combination of 3 fans combines the purity of the original paintings with a new playfulness. I experienced once again, how taking the next step in a new situation will bring about a new insight and surprising solution.

VISION AND PRACTICE

Raised in a family with two sisters and three brothers, we moved several times within Germany and spend 6 years in the United States when I was 14 – 20 years old. Thus, I became highly aware of the juxtapositions, interaction and inter- dependency between people in any given space and time.

In my aim to `figure out ́ the components of balance between the individual and the collective needs and desires, works of art have always been my point of reference and dialogue partner.

In my own art practice, I negotiated two basic matters: identity and transformation. The essence and process of this negotiation is stored in my work of art and can be experienced by the viewer, I hope.

In my work, elements of form behave as a placeholder for the individual / the collective, while rhythm and structure, line and pattern, express qualities and means of interaction. A narrative and metaphorical approach of the subject matter connect to our human ability to navigate a story and our path of life. Abstract, minimal and silent space as well as meditative gesture within my art engage with my need and desire for spiritual growth.


März 2019 bis März 2020: Galerie & Showroom für Bilder in Ingolstadt

Den schönen Standort in der Beckerstrasse 9 habe ich Ende März 2020 verlassen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Nachbarn und Nachbarinnen, Besuchern und Kunden des Ateliers/ Showroom, bei meinen Eltern und Geschwistern für die unglaublich vielen kreativen, freundlichen, interessierten, lustigen und netten Begegnungen im Laufe des Jahres. Ich habe viel erfahren über mich und meine Kunst und habe keine Sekunde meine Entscheidung bereut, von Köln nach Ingolstadt zu ziehen. Ich genieße sehr die entspannte Atmosphäre, die Menschen und die Lebensqualität hier in Ingolstadt ! Ich bin weiterhin für Sie erreichbar unter Tel: 0160 168 6906. Bleiben Sie gesund und bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem inneren Kind und Ihrer Intuition.
Herzlichst Ihre Angelika Beuler

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Ein feinsinniger Portfolio – Zeichnung und Malerei – eine reflektierte künstlerische Herangehensweise und Arbeiten mit hoher Präsenz kennzeichnen das Oeuvre der Künstlerin Angelika Beuler.

Angelika Beuler
Atelier für Zeichnung und Malerei
Beckerstrasse 9
85049 Ingolstadt

” Meine Bilder sind die Spuren einer achtsamen und wertschätzenden Aufmerksamkeit für das Hier und Jetzt in mir und um mich herum. In meinen Bildern ist ein großer Erlebnis- und Erfahrungsgehalt gespeichert und ich möchte diesen mit Ihnen teilen. Als bildende Künstlerin suche ich im Hier und Jetzt das Gespräch mit meinem Publikum, denn der authentische Dialog ist unersetzlich. Für mich als Mensch und für meine künstlerische Entwicklung.

Seit März 2019 arbeitet ich regelmäßig und ohne Hast in meinem neuen Atelier in der Ingolstädter Altstadt, Beckerstrasse 9, in unmittelbarer Nähe des Paradeplatzes. Im Frühjahr gab es bereits den ein und anderen Tag des offenen Ateliers. Jetzt sind schöne Flyer fertig geworden und fast jeden Samstag von 11 – 16 Uhr wird das Atelier zum Ausstellungsraum. Wenige Vorbereitungen genügen für den Szenenwechsel, denn ich bin Minimalistin und das Atelier wird auch nach einem Tag künstlerischen Schaffens ordentlich hinterlassen.

Die Entscheidung für die Anmietung des Raumes war nicht von langer Hand geplant. Vielmehr sah ich das leerstehende Ladenlokal im Dezember 2018 als ich – aus Köln angereist – meine Eltern ganz in der Nähe besuchte.

Ich sah hier die Gelegenheit, meine aktuelle Lebenssituation noch mehr auf die Kunst zu fokussieren. Als ich meinen Vater die Überlegung erzählte, nach Ingolstadt zu ziehen und den Raum als Atelier und Ausstellungsraum anzumieten, sagte er: Ja, dann hast Du Deine Malerei und wir Dich. Damit war die Entscheidung für mich gefallen.

Ich präsentiere Ihnen sowohl Arbeiten der aktuellen künstlerischen Reflektion als auch Zeichnungen und Malerei aus vergangenen Jahren. Indem ich hier im Raum die früheren Arbeiten miteinbeziehen und aufhängen kann, kristallisiert es sich noch deutlicher heraus, was die Essenz meiner Arbeiten für mich ist und wohin es gehen soll. Für den Betrachter sind visuelle Parallelen genauso nachvollziehbar, sodass die wunderbare Situation entsteht, ein Bild als wechselnde Erscheinungsform ein und desselben Ursprungs zu erkennen.

In meinen Arbeiten kann dieser Ursprung z.B. das Verhältnis zwischen Form und Hintergrund, eine rhythmische Energie, eine sinnliche Qualität, ein bestimmter Farbklang oder eine sehr starke, dynamische Linienführung sein. Ich handele auf der genutzten Fläche ein bestimmtes Thema körperlich-räumlich aus, und der Betrachter kommt in den Genuss der verdichteten Erfahrung die daraus hervorgeht, wenn er sich die Zeit nimmt, dem Kunstwerk zu begegnen und der inneren Dynamik nachzugehen, die das Kunstwerk in ihm auslöst.

Ich erlebe es immer wieder, dass Menschen ein Bild von mir sehen und nach wenigen Minuten entscheiden, dass sie es kaufen. Da ist eine unmittelbare Stimmigkeit zwischen der Person und dem Bild eingetroffen. Dieser Mensch kennt die Dynamik dessen, was das Bild optisch aushandelt. Ihm ist z.B. das Verhältnis von Dichte und Freiraum sehr angenehm, oder er findet in der Formenkomplexität eines Bildes eine Geborgenheit für sein ureigenes Gefühl, ein sehr vielschichtiger Mensch zu sein.

Für mich liegt in dieser körperlich-räumlichen Erfahrung in der künstlerischen Arbeit der Schlüssel auch zu einer geistigen Ruhe als Mensch, daher ist es das einzig Sinnhafte für mich, weiter in diese Richtung und intuitiv zu arbeiten, mich selbst zu überraschen, weiterzuentwickeln.

Das ist für mich auch der Weg, Betrachter für meine Bilder zu finden, Menschen, die diese Qualitäten der erfahrenen Achtsamkeit in ihrem Leben ebenso schätzen oder suchen wie ich und daher mit meinen Bildern in Resonanz gehen wollen.”

Ihre Angelika Beuler